Wie Israels Zivilgesellschaft auf die Krise vom 7. Okt. 2023 reagiert

Was geschieht, wenn eine Gesellschaft über Nacht mit dem Unfassbaren konfrontiert wird? Am 7. Oktober 2023 verübte die Hamas ein Massaker an der Grenze zum Gazastreifen – 1.200 Menschen wurden ermordet, rund 250 als Geiseln verschleppt. Die israelische Regierung reagierte mit großer militärischer Härte im Gazastreifen.
Doch inmitten der Katastrophe zeigte sich etwas Bemerkenswertes: Binnen weniger Tage entstanden unzählige Initiativen. Menschen organisierten Hilfe für Überlebende, unterstützten Familien von Geiseln und Gefallenen, kämpften öffentlich für die Freilassung der Entführten. Mehr noch, es entstanden auch Initiativen, die inmitten der Katastrophe auf eine Zeit des friedlichen Miteinanders von Israelis und Palästinensern blicken.
Einblicke, die im Ausland kaum bekannt sind
Der Politikwissenschaftler Dr. Steffen Hagemann berichtet von solchen Aufbrüchen und Entwicklungen und ordnet die zivilgesellschaftlichen Engagements in die großen politischen Rahmenbedingungen ein. Welche Engagements sind entstanden oder werden weitergeführt, welche Initiativen gibt es, um junge Menschen für eine jüdisch-arabischen Frieden und ein Zusammenleben zu gewinnen? Wie geht Selbstwirksamkeit in höchster Not auch gegen große Widerstände in einer Gesellschaft, die sich seit Oktober 2023 massiv verändert hat. Und: Können wir in Deutschland etwas dazu beitragen? Dr. Hagemann gibt Einblicke, die in den Nachrichten selten vorkommen, aber ebenso bewegend, erhellend und unverzichtbar für alle sind, die Israel umfassender verstehen möchten.
Begegnen Sie den Menschen hinter den Schlagzeilen!
Kooperation: Oberbergische Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit
Ort: Halle 32, Steinmüllerallee 10, 51643 Gummersbach
Zeit: 16.4.2026 | 18.30-20:45 Uhr
Anmeldung: nicht erforderlich
Weitere Infos und Kontakt:
Dr. Bernhard Wunder 02202 9363967 | info@bildungswerk-oberberg.de
Pfr.in Silke Molnár 02262 3424 | oberbantenberg@ekir.de