„Erbarmen will ich.“

6 Politische Reflexionen biblischer Texte
Die Bibel - kein fertiges Buch, sondern Sammlung von Texten; keine abgeschlossene Lehre, Lehrbuch, sondern eine Inspiration und ein unendliches Gespräch, das nie endet!
Jeder Satz antwortet auf einen anderen. Jedes Bild trägt Schichten. Selbst das kleinste Wort hat eine Geschichte, die weit über die eigene Zeile hinausgeht. Wer hier liest, braucht findet keine fertigen Antworten; sondern er braucht die Bereitschaft, die Dinge anders zu sehen und Fragen auszuhalten oder zu stellen. Das ist keine Schwäche, sondern eine Haltung, eine Ich-Stärke.
Die jüdische Überlieferung sagt: Im Buch Exodus lesen wir „Er stieg herab … und redete.” Nach der jüdischen Überlieferung war mit dem Herabsteigen war Gottes Offenbarung bereits vollendet. Mit dem Reden begann das Deuten. Und als das Geheimnis schließlich Mensch wurde – wurde es nicht kleiner. Je näher es uns kommt, desto größer und relevanter wird es.
Ob die Geschichte / ob unsere Geschichte gut ausgeht? Offen, nicht egal. Es ist an uns, was wir aus ihr machen.
Die Zeit vor Ostern, eine Einladung, genau das anzunehmen. Die Texte gehen voran – mal überraschend, mal unbequem, mal unerwartet tröstlich.
Immer anders. Nie gleichgültig. Für alle, die sich darauf einlassen.
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