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 | | | | © Haigermoser | | | | „Gott - ein Demokrat!“ | | | 8.9.2026 | 18:30-20:45 Uhr | St. Franziskus, Am Wehrenbeul 2, 51643 Gummersbach
Es ist keine Randnotiz, wenn Demütigung offen als globales Machtinstrument vorgetragen werden. Und die Demokratien, die davor schützen sollten, geraten selbst unter Beschuss, von innen wie von außen.
Die Kirchen stehen nicht neutral daneben. Sie haben Demütigung historisch legitimiert. Diese Vorgeschichte lässt sich nicht verschweigen, sie muss verhandelt werden.
Deshalb Prof. em. Dr. Hans-Joachim Sander. Seine Arbeiten an Macht und Ohnmacht in gläubigen Identitäten, an sexuellem Machtmissbrauch in der Kirche, sind keine Nebenthemen. Die Frage, ob und wie Gott angesichts von Demütigern und Gedemütigten gedacht werden kann, fragt direkt: Auf welcher Seite steht die Kirche jetzt, stehen Christinnen und Christen jetzt?
Die DEMOKRATIEKIRCHE Oberberg veranstaltet diesen Abend, weil Demokratie und christliche Werte sich nicht selbst verteidigen.
Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei, Spenden erwünscht! Mehr Infos hier!
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 | | | | © priv. | | | | Diktatur der Vernunft: Warum Krieg? | | | 9.9.2026 | 19 Uhr | Halle 32, Steinmüllerallee 10, Gummersbach
Die Frage nach dem Krieg liegt heute wieder offen auf dem Tisch – nicht als historisches Thema, sondern als gegenwärtige Bedrohung. Wer glaubt, Vernunft und zivilisatorischer Fortschritt hätten den Krieg hinter sich gelassen, hat aus 1932 nichts gelernt. Einstein und Freud zwingen dazu, genauer hinzusehen: auf die Psychologie der Gewalt, auf die Grenzen der Institutionen, auf die jüdische Ethik, die in diesem Austausch mitschwingt und die im 20. Jahrhundert selbst zum Ziel der Vernichtung wurde.
Das ist der Auftrag einer Kirche, die demokratische Werte bekennt: unbequemen Fragen wach halten, bevor die Geschichte sie erneut beantwortet.
Ein spannender und auch provokanter Vortrag mit Diskussion mit PD Dr. Ludger Heid. Weitere Infos hier!
Eintritt frei. Spenden erwünscht. Anmeldung nicht erforderlich.
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 | | | | © Hadamar cemetry 1945 | Friedhof der Tötungsanstalt Hadamar | Copyright wikipedia | | | | Gedenkbuch für die Todesopfer der NS-Medizinverbrechen. | | | 10.9.2026 | 19 Uhr | Bürgersaal, Nümbrechter Str. 19, Waldbröl
Die Zahlen sind bekannt: 400.000 Zwangssterilisierte, 275.000 Ermordete, über 7000 Opfer allein aus der Rheinprovinz. Sie bleiben abstrakt, solange sie nicht auf Menschen aus der eigenen Nachbarschaft treffen. Genau das geschieht an diesem Abend erstmals: Menschen aus dem Oberbergischen werden im Online-Gedenkbuch namentlich genannt. Aus Statistik wird Biografie.
Die „Ballastexistenzen" waren keine Randfiguren des Regimes, sondern zentrale Logik: Wohl des Volkes gegen Wohl des Einzelnen. Diese Logik endete nicht 1945. Sie taucht überall dort wieder auf, wo Menschen nach Nützlichkeit sortiert werden.
Dr. Münster vom LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte in Bonn bringt die Kompetenz der Regionalgeschichte ein – dokumentiert, nachprüfbar, mit Ortsbezug statt großer Erzählung.
Die Demokratiekirche Oberberg bietet diese Veranstaltung an, weil Erinnerung ohne Ortsbezug folgenlos bleibt. Wer die Opfer aus der eigenen Region kennt, kann die Frage nicht mehr abwehren: Wer würde heute als „Ballastexistenz" gelten?
Weitere Infos hier!
Eintritt frei – um eine Spende wird gebeten.
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 | | | | © Verlagsgruppe Patmos | | | | BLAULICHT-GOTTESDIENST | | | 11.9.2026 | 13:30 Uhr | Ev. Kirche, von-Steinen-Str. 1, Gummersabach
Für einen Moment, ein Atemholen, um Gemeinschaft zu feiern, um als Mensch gesehen und gewürdigt zu werden. Manches bei Gott lassen zu können und Gott tragen zu lassen, was zu schwer geworden ist. Gute Musik ist bestellt, hinterher gibt es einen kleinen Imbiss. Mehr Infos hier!
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